Religiöse Tours

grotte-pertosa-auletta-12
Padula

Ausflugsziel 01

Im Jahre 1296 gelangte Tommaso II. Sanseverino in den Besitz Padulas im Vallo di Diano. Fasziniert von der Grangia di San Lorenzo des Abtes von Montevergine, wurde ihm diese in einem Tauschvertrag übertragen; er machte sie später den Karthäusern von San Brunone zum Geschenk. Am 28. Januar 1306 begannen die Arbeiten am Karthäuserkloster von San Lorenzo, das sich dann im Laufe der Jahrhunderte zu seiner späteren Pracht entfaltete. Heute ist die "Certosa di San Lorenzo" nach langjährigen Restaurierungsarbeiten in ihrer ehemaligen Schönheit zu bestaunen! Die Altstadt Padulas mit dem Geburtshaus-Museum von Joe Petrosino, der in der zweiten Hälfte des 19. Jh. nach Amerika ausgewandert und dort in die Polizei eingetreten, seine Lebensaufgabe in der Bekämpfung der Mafia sah, ist einen Besuch wert!
Teggiano

Ausflugsziel 02

Kampanien ist eine an religiösen Kultstätten reiche Region. Ihr kunsthistorisches und kulturelles Gut ist in Konventen, Klöstern und Kirchen aufbewahrt, die Geschichte der Kunst geht einher mit jener der Architektur. Jeder Ort, so klein er auch sein mag, ehrt seinen Schutzheiligen, den er mit Hingabe und Ehrerbietungen am "dies natalis" feiert. Eine spirituelle Reise zu den wichtigsten und schönsten Kultstätten, mit Besichtigungen von Kirchen und Klöstern, eine Reise im Zeichen von Meditation, spiritueller Erhebung und traditionellen Riten. In der Umgebung von Padula lohnen sich Abstecher in die mittelalterliche Festungsstadt Teggiano, mit ihren zahlreichen Kirchen voller Kunstgegenständen, zum restaurierten "Battistero Paleocristiano Marcellianum", einem Baptisterium aus dem Jahre 306-309
Grotten von Pertosa

Ausflugsziel 03

Nahe Padula und Teggiano befinden sich die Grotten von Pertosa. Die Grotten von Pertosa, auch Grotta dell’Angelo (Engelsgrotte) genannt, ist ein eindrucksvolles Natur-Amphitheater im Alter von ca. 35 Millionen Jahren. Sie existierte bereits in der Steinzeit, worauf viele Fundstücke hinweisen. Bevor die Christen sie dem heiligen Erzengel Michael weihten, wurde die Grotte von Griechen und Römern als Kultstätte genutzt. Die Besichtigung ist besonders eindrucksvoll. Riesige Hohlräume, verbunden durch tunnelartige Stollen, erstrecken sich über ca. 2500 m Länge. Sie sind mit zahlreichen Stalaktiten und Stalagmiten bedeckt. Um die Grotte zu erreichen, muss man mit einem Boot einen kleinen unterirdischen Fluss passieren,